KAPUTTALISMUS
Gastspiel von und mit Mateja Meder
Hinweis: In dieser Produktion kommen Beschreibungen von Kriegs-, Flucht- und Gewalterfahrungen vor.
Zwischen Balkan-Wut und Berliner Schnauze entfaltet sich ein radikal persönlicher Abend: laut, verletzlich, witzig und hochpolitisch. Rasiermesserscharf richtet sich diese Solo-Performance gegen Scham, Anpassung und kulturelles Wohlverhalten. Was passiert, wenn wir nicht mehr gefallen wollen?
»Fotzenschleimpower« ist kein Stück. Es ist ein ghettolektualer Aufstand mit Humor, eine Überlebensstrategie, ein kollektiver Schrei gegen Scham, Anpassung, Klasse und kulturelles Wohlverhalten.
Als erstes Stück der Festwochen war Fotzenschleimpower sofort ausverkauft. Nicht, weil es brav war – sondern weil es getroffen hat. Und vielleicht auch weil zum ersten mal empowert, ohne Opfermigrantenstadltheaterfolklore, darüber erzählt wird, was es heißt eine Frau mit Fluchthintergrund zu sein.
Zwischen Balkan-Wut, Berliner Schnauze, Pop, Trauma, Körper, Lust und Klassenrealität entfaltet sich eine radikal persönliche Performance: autofiktional, laut, verletzlich, witzig und unverschämt politisch.
Ein Stück über Berlin – über Herkunft, Aufstiegsmärchen, Gentrifizierung, Prekarität, Widerspruch und das Leben dazwischen.
Fotzenschleimpower reclaimt das Abgewertete, das Schleimige, das Prollige, das Unbequeme. Es denkt ghettolektuell, fühlt kollektiv und verwandelt Ohnmacht in Handlungsmacht.
Was passiert, wenn wir nicht mehr gefallen wollen? Wenn wir unsere Geschichten selbst erzählen – jenseits von Hochkultur, Scham und falscher Klasse?
»Fotzenschleimpower« ist eine Einladung zur Verbündung. Kraftvoll. Böse. Lustig. Unangenehm. Von uns. Für uns.
Eine Veranstaltung der Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltung GmbH in Kooperation mit Mateja Meded, dem Kosmos Theater und den Wiener Festwochen. Die Produktion ist Teil des Prospero Programms.
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Bestuhlt (Studio) / Freie Platzwahl / Nicht barrierefrei / Ticketinformationen
Dauer: ca 60min (ohne Pause)
»Mein Leben als Außerirdische«
»Gebannt lauschte man dem Wortschwall, der bei der Premiere mal sanft, mal rasiermesserscharf durch das koproduzierende Wiener Kosmos-Theater fuhr und die 70minütige Solo-Performance Mededs rasant vergehen ließ.«
Patricia Kornfeld, Nachtkritik
»Fotzenschleimpower und andere Ermächtigungsstürme im Kosmos-Theater«
»Meded hat eine hervorragende Stimme und Diktion, man folgt ihren rasch und charaktervoll abgespulten Sätzen mit Spannung. Und damit der Sermon nicht durchhängt, schichtet die Performerin ihre Erzählung in überraschende Blöcke, wechselt von ihrer Zeugenschaft, als Polizisten ihren Opa zusammengeschlagen haben, direkt zur Premierenfeier des Stücks ihrer besten Studienfreundin, die sich frecherweise ihre Fluchtgeschichte literarisch angeeignet hat.«
Margarete Affenzeller, Der Standard
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