Foto: Luisa Le Van

DIE MITTELMEER-MONOLOGE

Von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa Sicherheit zu finden.

Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das neue Theaterstück von Autor und Regisseur Michael Ruf.

Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2019 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!

Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer-Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat.

— Übertitel in arabisch, englisch und französisch.

Bühne für Menschenrechte

Dokumentarisches TheaterHeimatTheater
Besetzung

Mit: Meri Koivisto, Aydin Isik, Doga Gürer, Soheil Boroumand, Sara Hiruth-Zewdi, Gina Marie Hudson, Patrick Khatami, Moses Leo.

Buch und Regie: Michael Ruf
Klavier: Michael Edwards
Cello: Isabelle Klemt

Veranstalter

Eine Kooperation des Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs gGmbH, Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin, Deutschland mit der Bühne für Menschenrechte

Normalpreis: 18,60 €
Ermäßigt: 12,00 €

Freie Platzwahl / Bestuhlt (Studio) Ticketinformationen

DO 10.10.2019
20:00h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Premiere

Einlass ab 19:30h (Saal)

SA 12.10.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Einlass ab 19:20h (Studio)

SO 13.10.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Einlass ab 19:20h (Studio)

MO 14.10.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Einlass ab 19:20h (Studio)

DI 15.10.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Einlass ab 19:20h (Studio)

MI 16.10.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Ausverkauft!

Einlass ab 19:20h (Studio)

DO 17.10.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Ausverkauft!

Einlass ab 19:20h (Studio)

SO 8.12.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Ausverkauft!

Einlass ab 19:20h (Studio)

DI 10.12.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Ausverkauft!

Einlass ab 19:20h (Studio)

MI 11.12.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Ausverkauft!

Einlass ab 19:20h (Studio)

DO 12.12.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Restkarten an der Abendkasse

Einlass ab 19:20h (Studio)

SA 14.12.2019
19:30h
Zu Kalender hinzufügen 12/14/2019 7:30 pm 12/14/2019 9:30 pm Germany/Berlin DIE MITTELMEER-MONOLOGE – Heimathafen Neukölln

Von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa Sicherheit zu finden.


Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das neue Theaterstück von Autor und Regisseur Michael Ruf.

Die Mittelmeer-Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2019 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!

Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer-Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat.

— Übertitel in arabisch, englisch und französisch.

Bühne für Menschenrechte

Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin, Deutschland
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Restkarten an der Abendkasse

Einlass ab 19:20h (Studio)

Ticket
SO 15.12.2019
19:30h
Dokumentarisches TheaterHeimatTheater

Ausverkauft!

Einlass ab 19:20h (Studio)

Ticket
»Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. «

»Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (...) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (...) Im Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.«

Gloria Reményi (taz)
»Von traumatischen Erlebnissen, die in ihren Träumen wiederkehren. «

»In Michael Rufs „Mittelmeer-Monologen“ verwandeln sich die abstrakten Zahlen über Flüchtende in erschütternde Einzelschicksale.Wirkmächtig ist, was Naomie, Joe, Selma und Yassin erzählen. Von Menschen, die vor ihren Augen lautlos ertrinken. Von traumatischen Erlebnissen, die in ihren Träumen wiederkehren. Von der Angst vor fatalen Entscheidungen.«

Elena Philipp (Berliner Morgenpost)

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