Foto: Benjamin Jenak (Veto Magazin)

DIE MITTELMEER MONOLOGE

Von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa Sicherheit zu finden.

Die Mittelmeer Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das aktuelle Theaterstück von Regisseur Michael Ruf (Wort und Herzschlag).

Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2021 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!

Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat.

 

Jeweils im Anschluss: Publikumsgespräche mit Aktivist*innen

Am 19.5. mit

Marlene Auer. Sie ist unter anderem Teil des Autorinnenkollektivs mEUterei sowie des frachcollectives, das Flüchtende an der bosnisch-kroatischen Grenze unterstützt. Marlene Auer ist seit mehreren Jahren in verschiedenen Gruppen und Netzwerken zur Situation flüchtender Menschen, insbesondere in Serbien und Bosnien und Herzegowina, aktiv. Sie arbeitete in der Vergangenheit zur Repression solidarischer Unterstützungsstrukturen und derzeit zu Gewalt und Pushbacks in der Region.

Inga Pylypchuk, geboren 1986 in Kyjiw, lebt und arbeitet als Dokumentarfilmemacherin und Journalistin in Berlin. Sie hat Germanistik und Neogräzistik in Kyjiw studiert. 2011 absolvierte sie einen Masterstudiengang in Vergleichender Literaturwissenschaft an der FU Berlin und 2013 ein Volontariat an der Axel Springer Akademie für Journalismus. Zwischen 2013 und 2019 schrieb sie aus Berlin und Kyjiw u.a. für Die Welt, Welt am Sonntag, Focus und ostpol, das Magazin der Medien-NGO n-ost. Seit 2020 studiert sie an der Berliner Filmschule filmArche und arbeitet zudem als Kommunikationsmanagerin der Kyjiwer Gespräche, einer deutsch-ukrainischen zivilgesellschaftlichen Plattform.

 

StudioHeimatDokumentarisches TheaterSaalSeenotrettung
Besetzung

Mit: Meri Koivisto, Aydin Isik, Doga Gürer, Soheil Boroumand, Sara-Hiruth Zoude, Gina Marie Hudson, Patrick Khatami, Moses Leo.

Buch und Regie: Michael Ruf
Klavier: Michael Edwards
Cello: Isabelle Klemt

Veranstalter

Eine Kooperation des Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs GmbH, Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin, Deutschland mit Wort und Herzschlag

Ermäßigt: 13,00 €
Regulär: 18,50 €
Abendkasse ermäßigt: 13,00 €
Abendkasse regulär: 18,50 €

DAUER: 105MIN (MIT PAUSE) / PUBLIKUMSGESPRÄCHE IM ANSCHLUSS / ÜBERTITEL IN ARABISCH, ENGLISCH UND FRANZÖSISCH

BESTUHLT (SAAL) / TICKETINFORMATIONEN

DI 7.6.2022
19:30h
Zu Kalender hinzufügen 06/07/2022 7:30 pm 06/07/2022 9:30 pm Germany/Berlin DIE MITTELMEER MONOLOGE – Heimathafen Neukölln

Von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa Sicherheit zu finden.


Die Mittelmeer Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das aktuelle Theaterstück von Regisseur Michael Ruf (Wort und Herzschlag).

Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2021 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!

Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat.

 

Jeweils im Anschluss: Publikumsgespräche mit Aktivist*innen

Am 19.5. mit

Marlene Auer. Sie ist unter anderem Teil des Autorinnenkollektivs mEUterei sowie des frachcollectives, das Flüchtende an der bosnisch-kroatischen Grenze unterstützt. Marlene Auer ist seit mehreren Jahren in verschiedenen Gruppen und Netzwerken zur Situation flüchtender Menschen, insbesondere in Serbien und Bosnien und Herzegowina, aktiv. Sie arbeitete in der Vergangenheit zur Repression solidarischer Unterstützungsstrukturen und derzeit zu Gewalt und Pushbacks in der Region.

Inga Pylypchuk, geboren 1986 in Kyjiw, lebt und arbeitet als Dokumentarfilmemacherin und Journalistin in Berlin. Sie hat Germanistik und Neogräzistik in Kyjiw studiert. 2011 absolvierte sie einen Masterstudiengang in Vergleichender Literaturwissenschaft an der FU Berlin und 2013 ein Volontariat an der Axel Springer Akademie für Journalismus. Zwischen 2013 und 2019 schrieb sie aus Berlin und Kyjiw u.a. für Die Welt, Welt am Sonntag, Focus und ostpol, das Magazin der Medien-NGO n-ost. Seit 2020 studiert sie an der Berliner Filmschule filmArche und arbeitet zudem als Kommunikationsmanagerin der Kyjiwer Gespräche, einer deutsch-ukrainischen zivilgesellschaftlichen Plattform.

 

Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin, Deutschland
StudioHeimatDokumentarisches TheaterSaalSeenotrettung

diskussion

Einlass ab 18:45h (Studio)

Tickets
MI 8.6.2022
19:30h
Zu Kalender hinzufügen 06/08/2022 7:30 pm 06/08/2022 9:30 pm Germany/Berlin DIE MITTELMEER MONOLOGE – Heimathafen Neukölln

Von Menschen, die den riskanten Weg übers Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa Sicherheit zu finden.


Die Mittelmeer Monologe erzählen von Menschen, die den riskanten Weg über das Mittelmeer auf sich nehmen, in der Hoffnung, in Europa in Sicherheit leben zu können – von libyschen Küstenwachen, italienischen Seenotrettungsstellen und deutschen Behörden, die dies verhindern und von Aktivist*innen, die dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegen setzen.

Nach 700 Aufführungen der Asyl-Monologe, Asyl-Dialoge und NSU-Monologe das aktuelle Theaterstück von Regisseur Michael Ruf (Wort und Herzschlag).

Diese Aktivist*innen überzeugen als Ehrenamtliche beim Alarmphone die Küstenwachen davon, Menschen in Seenot zu retten oder lernen auf der Seawatch, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren – kurzum sie tun das eigentlich Selbstverständlichste, was aber im Jahr 2021 alles andere als selbstverständlich ist: menschliches Leben zu retten!

Es ist, als ob die Schauspieler*innen die Menschen im Publikum direkt ansprechen, ihnen die Hand reichen und sie reinziehen in eine Welt, die die Zuschauer*innen von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt, verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Protagonist*innen der Mittelmeer Monologe folgt das Publikum gespannt den Wegen der erzählten Geschichten. Wenn die Schauspieler*innen flüstern, schweigen, behutsam ein Wort in den Raum werfen, dann und wann lauter werden, fordernd oder wütend die Stimme anheben, einmal sogar beinah schreien, dann dringen die Töne nicht abstrakt zu den Zuschauer*innen, dann wird das Publikum ganz direkt und in all ihrer Körperlichkeit von dem Gesagten getroffen und berührt. Wenn die Schauspielerin das Publikum anschaut, dann wird dieses in das Geschehen einbezogen, von dem es weiß und glaubt, dass es so in Wirklichkeit stattgefunden hat.

 

Jeweils im Anschluss: Publikumsgespräche mit Aktivist*innen

Am 19.5. mit

Marlene Auer. Sie ist unter anderem Teil des Autorinnenkollektivs mEUterei sowie des frachcollectives, das Flüchtende an der bosnisch-kroatischen Grenze unterstützt. Marlene Auer ist seit mehreren Jahren in verschiedenen Gruppen und Netzwerken zur Situation flüchtender Menschen, insbesondere in Serbien und Bosnien und Herzegowina, aktiv. Sie arbeitete in der Vergangenheit zur Repression solidarischer Unterstützungsstrukturen und derzeit zu Gewalt und Pushbacks in der Region.

Inga Pylypchuk, geboren 1986 in Kyjiw, lebt und arbeitet als Dokumentarfilmemacherin und Journalistin in Berlin. Sie hat Germanistik und Neogräzistik in Kyjiw studiert. 2011 absolvierte sie einen Masterstudiengang in Vergleichender Literaturwissenschaft an der FU Berlin und 2013 ein Volontariat an der Axel Springer Akademie für Journalismus. Zwischen 2013 und 2019 schrieb sie aus Berlin und Kyjiw u.a. für Die Welt, Welt am Sonntag, Focus und ostpol, das Magazin der Medien-NGO n-ost. Seit 2020 studiert sie an der Berliner Filmschule filmArche und arbeitet zudem als Kommunikationsmanagerin der Kyjiwer Gespräche, einer deutsch-ukrainischen zivilgesellschaftlichen Plattform.

 

Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin, Deutschland
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Einlass ab 18:45h (Studio)

Tickets
»Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie «

»Die Monologe berühren, schaffen Nähe, machen wütend und benennen Wege, um sich persönlich zu engagieren. (...) Sie widersetzen sich der Entmenschlichung der Tragödie. (...) Im Mittelpunkt stellen sie die Geschichten der Betroffenen.«

Gloria Reményi (taz)
»Von traumatischen Erlebnissen, die in ihren Träumen wiederkehren«

»In Michael Rufs „Mittelmeer-Monologen“ verwandeln sich die abstrakten Zahlen über Flüchtende in erschütternde Einzelschicksale.Wirkmächtig ist, was Naomie, Joe, Selma und Yassin erzählen. Von Menschen, die vor ihren Augen lautlos ertrinken. Von traumatischen Erlebnissen, die in ihren Träumen wiederkehren. Von der Angst vor fatalen Entscheidungen.«

Elena Philipp (Berliner Morgenpost)
GnzOsZ-w1jg

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