Foto: Andreas Etter und Thomas Jauck

ULTRASCHALL BERLIN – FESTIVAL FÜR NEUE MUSIK

Sarah Maria Sun & Nina Janßen-Deinzer

Hinweis: Ultraschall Berlin soll stattfinden, wie immer Ende Januar. Aber, es wird ein Festival ohne Publikum sein. Genauer gesagt: ohne Publikum im Saal. Das Konzert von Sun/Deinzer wird live im Radio übertragen:

Deutschlandfunk Kultur Konzert
Freitag, 22. Januar 2021, 20:01 Uhr

Alle weiteren Informationen, auch zu den anderen Konzerten hier.

 

Seit 1999 beginnt die jährliche Serie von Festivals für Neue Musik in Deutschland mit dem Festival Ultraschall Berlin, veranstaltet vom kulturradio vom rbb und von Deutschlandfunk Kultur. In gewohnter Weise präsentiert das Festival Uraufführungen, Deutsche Erstaufführungen und Werke der jüngsten Vergangenheit ebenso wie Klassiker der Avantgarde.

Ultraschall Berlin vereinigt das Heterogene, das irisierend Vielfarbige der Neuen Musik. Frei von Aktualitäts- und Uraufführungszwängen präsentiert das Festival wesentliche Entwicklungen, die die Musik der Gegenwart prägen, und wirft beziehungsreich einen Blick auf die jüngere Vergangenheit, um ausgewählte Werke in einem veränderten Kontext neu zu beleuchten.


Sarah Maria Sun
(Sopran)
Nina Janßen-Deinzer (Klarinetten)

Die Kombination aus Sopran und Klarinette, also aus Singstimme und Melodieinstrument, ergibt ein Duo, dessen Intensität überraschen lässt, dass es nicht bereits häufiger von Komponist*innen mit Werken bedacht worden ist. Mit Sarah Maria Sun und Nina Janßen-Deinzer präsentieren zwei absolute Virtuosinnen (nicht nur) der zeitgenössischen Musik die Möglichkeiten dieses Zusammenwirkens. Für einen Kontrast sorgt allein durch das Tonspektrum Georges Aperghis in seinen Couplets für Sopran und Kontrabassklarinette. Dagegen sind die »Love Songs« von Toshio Hosokawa im Original für Stimme und Altsaxophon geschrieben. »Die Flamme« von Thierry Tidrow ist eine winzige, komprimierte Szene nach einem Gedicht von Christian Morgenstern, während »Zu singen« von Wolfgang Rihm einen Text von Friedrich Hölderlin (aus »Mnemosyne«, Erste Fassung) zur Grundlage hat. »Xanadu« von Philippe Manoury bezieht seine Inspirationsquelle aus dem Film »Citizen Kane« von Orson Welles. Ergänzt wird das Programm durch zwei Uraufführungen, darunter »Rockabye« von Arnulf Herrmann als Kompositionsauftrag des rbb.

Georges Aperghis
5 couplets für Stimme und Kontrabassklarinette (1988) 20‘

Thierry Tidrow
Die Flamme für Sopran und Klarinette (2017) 5‘

Wolfgang Rihm
Zu singen für Sopran und Klarinette (2006) 8‘

Philippe Manoury
Xanadu für Sopran und Klarinette (1989) 10‘

Toshio Hosokawa
Love Songs für Stimme und Altsaxophon (2005) 14‘

Jannik Giger
Neues Werk für Sopran und Klarinette (2020) UA

Arnulf Herrmann
Rockabye für Sopran und Klarinette (2020) UA, AW rbb

Mikel Urquiza
fiskeheijren findes (aus: Alfabet) (2019) für Sopran und Klarinette 5‘

ultraschallberlin.de

 

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FestivalNeue MusikUltraschall Berlin
Besetzung

Nina Janßen-Deinzer
Sarah Maria Sun

Veranstalter

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) / rbbKultur

Einzelkonzert: ab 10,00 € (zzgl. VVK-Gebühren)
Tageskarte: ab 17,00 € (zzgl. VVK-Gebühren)

DAUER: 80MIN (OHNE PAUSE)

Bestuhlt (Saal) / Ticketinformationen

FR 22.1.2021
18:00h
FestivalNeue MusikUltraschall Berlin

verlegt

ins Radio (DLF Kultur)

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