MUSK ON MARS

Foto: Jana Kießer
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Eine interaktive, interplanetare Gerichtsshow mit dem reichsten Mann der Welt

Elon Musk hat seinen Traum wahr gemacht und landet als erster Mensch auf dem Mars. Doch anstelle den Planeten ohne Bedingungen nach seinen Wünschen terraformen zu können, muss er sich zunächst vor dem marsianischen Einwanderungsgericht einigen Fragen stellen, die ziemlich schnell ziemlich unangenehm für ihn werden.

Egal, wie sehr der Muskonaut seine entgrenzten und autoritären Freiheitsvorstellungen als ‚liberal‘ verkauft: Die ‚Aufnahmegesellschaft Mars‘ – das Publikum – prüft jeden Ankömmling aufs Genaueste.
Mit Hilfe von earth tweets wird Musk zu seinem bisherigen Werdegang verhört, Anschuldigungen aus Grünheide und dem Internet kommen auf den Tisch und müssen vor dem außerirdischen Freiheitsbegriff geprüft werden. Unter Einsatz von Popmusik, KI-Fantasien und verdrehten Versprechen versucht der Eindringling, seine Machtansprüche auf das vermeintlich frei verfügbare Terrain Mars zu verteidigen.

Am Ende fällt das Publikum das Urteil:
Bekommt Elon Musk ein Bleiberecht auf dem Mars? Und falls ja – unter welchen Auflagen?

Urkomisch und bitterernst zugleich verhandelt das Stück Freiheitsbegriffe von Rechts und unsere eigenen Handlungsmöglichkeiten in postdemokratischen Zeiten.

Hinweis: Am 10. und 11.4. laden die Bühnen- und Kostümbildnerin des Stücks, Sarah Afua Asante Ntiamoah, sowie die Autorin und Regisseurin Alisa Tretau im Anschluss dazu ein, gemeinsam weiterzudenken: In einem einstündigen Workshop werden Faschismus, Tech-Elite und die Superreichen des 21. Jahrhunderts diskutiert und mit Materialien des Bühnenbildes solidarische Gegenentwürfe entwickelt. Der Workshop ist kostenlos, ohne Anmeldung und offen für alle. Im Fokus stehen Fragen wie:

Wer sind die Männer, die glauben, die Welt retten zu müssen und dabei alles kontrollieren wollen? Was verbindet Weltuntergangsfantasien mit Überlegenheitsideologie, und warum nennt Naomi Klein das »Endzeitfaschismus«? Und vor allem: Wie können wir uns jetzt und hier gegen diese bedrohlichen Ideen verbünden?

Das Angebot wird umgesetzt mit disruptiF e.V. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung.


TheaterStudioPremiere
Besetzung

Text, Regie: Alisa Tretau
Performance: Sara-Hiruth Zewde
Bühne, Kostüm: Sarah Afua Asante Ntiamoah
Video: Augusto Gerardi Rousset
Sounddesign: Richard Nolting
Praktikantin: Anouk Lünterbusch

Gefördert durch

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Veranstalter

Eine Veranstaltung der Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs GmbH in Kooperation mit Tretau Nolting Theater GbR

Regulär: 20,00€
Ermäßigt: 14,50€
ZUGABE TICKET: 25,00€

Das ZUGABE TICKET ergänzt den Ticketkauf um eine freiwillige Zugabe. So unterstützt du Künstler*innen und unsere besonderen Community-Formate. Mehr Infos

Bestuhlt (Studio) / Freie Platzwahl / Nicht barrierefrei / Ticketinformationen

Dauer: 75min (ohne Pause)

SA 9.5.2026
19:00
TheaterStudioPremiere

Einlass ab 18:45 Uhr (Studio)

Tickets
SO 10.5.2026
19:00
TheaterStudioPremiere

Einlass ab 18:45 Uhr (Studio)

Tickets
»Musk on Mars«

Ein Abend voll Knete und Hingabe. Eine Politparodie mit launigen Interaktionselementen.

Tom Mustroph (taz)

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