Foto: Katharina Schmidt

RECHTER TERROR IN NEUKÖLLN

Immer wieder – ohne Ende? (Eine Podiumsdiskussion)

Hinweis: Die Veranstaltung wird vorläufig abgesagt – ein Ersatz-Termin ist in Planung und wird zeitnah veröffentlicht.

 

Rechte Übergriffe gibt es in Neukölln nicht erst seit der 2016 begonnenen und bis heute andauernden Anschlagsserie auf linke Aktivist*innen und rassistisch markierte Neuköllner*innen. Ermittlungserfolge kann die Polizei trotz einer Vielzahl an Angriffen und bereits seit Jahren bekannten Verdächtigen nicht vorweisen. Erinnert sei an dieser Stelle auch an den bis heute nicht aufgeklärten Mord an Burak Bektaş 2012. Die Frage bleibt: War Rassismus das Motiv? 2015 wurde Luke Holland im Bezirk erschossen. Der Mörder hortete in seiner Wohnung Waffen und Nazi-Devotionalien.

Was läuft schief in Neukölln? Wie kann die rechte Angriffsserie gestoppt werden? Wieso laufen die Bemühungen unserer engagierten Zivilgesellschaft ins Leere?

In Kooperation mit der Ausstellung »Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945« des Aktiven Museum e.V. und des apabiz lädt der Heimathafen Neukölln Betroffene und Expert*innen des Neukölln-Komplexes dazu ein, diese und andere Fragen gemeinsam zu diskutieren.

Podiumsgäste sind:

Ferat Ali Kocak, Lokalpolitiker bei Die Linke Neukölln und Betroffener der Anschlagsserie – 2018 wird sein Auto in unmittelbarer Nähe zu seinem Wohnhaus mutmaßlich von Neonazis in Brand gesteckt. Er twittert unter @der_neuköllner und betreibt Öffentlichkeitsarbeit rund um die Anschlagsserie.

Mirjam Blumenthal, Kreisvorsitzende der SPD Neukölln. Sie ist seit 1981 Mitglied der Neuköllner Falken und engagiert sich rund um das 2011 mehrfach von Rechten in Brand gesetzte Anton-Schmaus Haus. Auch sie ist Ziel der Attentäter*innen – 2017 brennt ihr Auto in Britz.

Bianca Klose, gründete 2001 die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) und leitet diese bis heute. Die MBR berät im Umgang mit rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Herausforderungen in ihren verschiedensten Erscheinungsformen und begleitet die Betroffenen der Neuköllner Angriffsserie seit Jahren.

Moderation: Gideon Botsch, Mitkurator der Ausstellung und Leiter der Emil Julius Gumbel Forschungsstelle Antisemitismus und Rechtsextremismus (EJGF) am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien der Universität Potsdam.

Vorsicht ist weiterhin geboten!
Um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern und eure Gesundheit und die unserer Mitarbeiter*innen zu schützen, finden alle unsere Vorstellungen unter strenger Einhaltung der Hygiene-Schutzmaßnahmen statt. Wir sorgen über unsere Belüftungsanlage für regelmäßige Frischluftzufuhr. Getränke bekommt ihr an unserer Bar im Hof (solange das Wetter mitmacht).

Bitte beachtet folgende Abstands- und Hygiene-Regeln. Wir empfehlen außerdem die Nutzung der Corona Warn-App.

NeuköllnPodiumsdiskussionRechter TerrorSaal
In Zusammenarbeit mit
Veranstalter

Eine Veranstaltung der Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs gGmbH, Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin, Deutschland in Kooperation mit der Ausstellung »Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945« des Aktiven Museum e.V. und des apabiz.

DAUER: 90MIN (OHNE PAUSE)

BESTUHLT (SAAL)

SO 29.11.2020
17:00h
NeuköllnPodiumsdiskussionRechter TerrorSaal

Verlegt

Ein Ersatz-Termin wird zeitnah bekanntgegeben

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