Foto: Alex Ebeert

DER MORPHINIST – DER FILM

Ein satter Absturz durch Berlin

Hinweis: Der Einlass unterliegt gemäß der aktuellen Corona-Verordnung der GGG-Regel. Eintritt also nur mit einem aktuellen negativem COVID-19-Testergebnis (nicht älter als 24 Stunden), einem Nachweis über vollständigen Impfschutz oder Nachweis über eine genesene Corona-Erkrankung.

 

Basierend auf dem Stück Der Morphinist wurde das gleichnamige Theaterstück kurzerhand verfilmt. Die 90minütige Adaption mit und von Alexander Ebeert, Daniel Baumann und Inka Löwendorf wurde von der Hans Fallada Stiftung co-produziert.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: office@heimathafen-neukoelln.de

 

Der Morphinist ist eine kleine Geschichte über das große Wort Glück, in Stil und Form einer Milieustudie und Charakterzeichnung des Ich-Erzählers aus Falladas Kurzgeschichten »Ein sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein«.

»Es ist so sanft, ein glücklicher Strom wallt durch meine Glieder dahin, in seinen Strömen bewegen sich alle kleinen Nerven zart und sacht wie Wasserpflanzen in einem klaren See« schwärmt der Ich-Erzähler. Doch nicht nur von der Euphorie des Rausches erzählt die Handlung – mit schonungsloser Offenheit werden von verzweifelten Versuchen und dem zunehmenden Zwang erzählt, um jeden Preis Stoff neu beschaffen zu müssen. So irrt der Ich-Erzähler gemeinsam mit seinem Freund Wolf rastlos auf der Suche nach Morphium durch Berlin. Sie begegnen dem Bösen in verschiedener Gestalt und sind doch nur auf der Suche nach dem kleinen Glück. Ausgehend vom Alexanderplatz durchkämmen die beiden Süchtigen auf der Suche nach »Benzin« den Osten der Stadt.

Hans Fallada selbst lebte viele Leben – als Trinker, Morphinist, Gefängnisinsasse, als liebevoller Familienvater und manischer Schreiber. So beeindruckend offen wie in keinem anderen literarischen Text erzählt Fallada von den Zwängen eines Süchtigen, von der Euphorie des Rausches und dem Desaster danach. Fallada selber schrieb einst, er habe eine nicht zu unterdrückende Vorliebe für die Nachtseiten menschlichen Lebens, für die labilen, angekränkelten, und verzweifelten Helden. Diese Vorliebe teilt Inka Löwendorf.

Mit freundlicher Unterstützung der Hans Fallada Stiftung.

 

Vorsicht ist weiterhin geboten!
Um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern und eure Gesundheit und die unserer Mitarbeiter*innen zu schützen, finden alle unsere Vorstellungen unter strenger Einhaltung der Hygiene-Schutzmaßnahmen statt. Getränke bekommt ihr an unserer Bar im Hof.

Bitte beachtet folgende Abstands- und Hygiene-Regeln. Wir empfehlen außerdem die Nutzung der Corona Warn-App.

FilmSaalTheaterVerfilmung
Veranstalter

Eine Kooperation des Saalbau Neukölln Kultur & Veranstaltungs GmbH, Karl-Marx-Str. 141, 12043 Berlin, Deutschland

DAUER: 90 MIN (OHNE PAUSE)

SAAL / FREIER EINTRITT

MI 6.10.2021
20:00h
Zu Kalender hinzufügen 10/06/2021 8:00 pm 10/06/2021 10:00 pm Germany/Berlin DER MORPHINIST – DER FILM – Heimathafen Neukölln

Ein satter Absturz durch Berlin


Hinweis: Der Einlass unterliegt gemäß der aktuellen Corona-Verordnung der GGG-Regel. Eintritt also nur mit einem aktuellen negativem COVID-19-Testergebnis (nicht älter als 24 Stunden), einem Nachweis über vollständigen Impfschutz oder Nachweis über eine genesene Corona-Erkrankung.

 

Basierend auf dem Stück Der Morphinist wurde das gleichnamige Theaterstück kurzerhand verfilmt. Die 90minütige Adaption mit und von Alexander Ebeert, Daniel Baumann und Inka Löwendorf wurde von der Hans Fallada Stiftung co-produziert.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten: office@heimathafen-neukoelln.de

 

Der Morphinist ist eine kleine Geschichte über das große Wort Glück, in Stil und Form einer Milieustudie und Charakterzeichnung des Ich-Erzählers aus Falladas Kurzgeschichten »Ein sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein«.

»Es ist so sanft, ein glücklicher Strom wallt durch meine Glieder dahin, in seinen Strömen bewegen sich alle kleinen Nerven zart und sacht wie Wasserpflanzen in einem klaren See« schwärmt der Ich-Erzähler. Doch nicht nur von der Euphorie des Rausches erzählt die Handlung – mit schonungsloser Offenheit werden von verzweifelten Versuchen und dem zunehmenden Zwang erzählt, um jeden Preis Stoff neu beschaffen zu müssen. So irrt der Ich-Erzähler gemeinsam mit seinem Freund Wolf rastlos auf der Suche nach Morphium durch Berlin. Sie begegnen dem Bösen in verschiedener Gestalt und sind doch nur auf der Suche nach dem kleinen Glück. Ausgehend vom Alexanderplatz durchkämmen die beiden Süchtigen auf der Suche nach »Benzin« den Osten der Stadt.

Hans Fallada selbst lebte viele Leben – als Trinker, Morphinist, Gefängnisinsasse, als liebevoller Familienvater und manischer Schreiber. So beeindruckend offen wie in keinem anderen literarischen Text erzählt Fallada von den Zwängen eines Süchtigen, von der Euphorie des Rausches und dem Desaster danach. Fallada selber schrieb einst, er habe eine nicht zu unterdrückende Vorliebe für die Nachtseiten menschlichen Lebens, für die labilen, angekränkelten, und verzweifelten Helden. Diese Vorliebe teilt Inka Löwendorf.

Mit freundlicher Unterstützung der Hans Fallada Stiftung.

 

Vorsicht ist weiterhin geboten!
Um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern und eure Gesundheit und die unserer Mitarbeiter*innen zu schützen, finden alle unsere Vorstellungen unter strenger Einhaltung der Hygiene-Schutzmaßnahmen statt. Getränke bekommt ihr an unserer Bar im Hof.

Bitte beachtet folgende Abstands- und Hygiene-Regeln. Wir empfehlen außerdem die Nutzung der Corona Warn-App.

Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, 12043 Berlin, Deutschland
FilmSaalTheaterVerfilmung

premiere

Einlass ab 19:30h (Saal) Anmeldung > office@heimathafen-neukoelln.de

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