DIE ZIGANIADA


Ein roma epic artistic circus 

Drei Roma-Künstler - Simonida Selimovic (Wien), Mihaela Dragan (Bukarest) und Adrian Ernst (Berlin) - laden in ihr Artisten-Camp ein, um dort die dramatisch-heldenhaft-satirische Geschichte „Tiganiada” des transsilvanischen Autors Ion Budai-Deleanu zu erzählen und sie gleichzeitig zu befragen. Welche Parallelen gibt es zu ihrem eigenen Leben und ihrem künstlerischem Schaffen? Wo docken ihre eigenen Geschichten an? Die Campbesucher werden zu Diskussion- und Spielpartner, während die Performer die Geschichten der Protagonisten neu schreiben.

Inspiriert durch Interviews, die die Regisseurin France-Elena Damian und der Autor Peca Ștefan mit Roma-Künstlern aus Rumänien, Deutschland, Frankreich und Österreich geführt haben, entsteht ein Vergleich zwischen einer jungen und pulsierenden Generation an Künstlern und einem literarischen Werk aus dem Jahr 1812, das nach dem Vorbild der Ilias von Homer geschrieben wurde und erst zwei Jahrhunderte nach Budai-Deleanu Tod in der rumänischen Literatur erneut Wertschätzung findet.    

Mit: Mihaela Dragan, Adrian Ernst, Slaviša Markovic, Simonida Selimovic
Autor: Peca Stefan
Regie: France-Elena Damian
Bühne: Achim Naumann d'Alnoncourt
Kostüm: Sasha Matteucci
Regieassistenz: Saskia Ottis
Fotos: Alexander Ebeert
Produktionsleitung: Nina Klöckner (Ehrliche Arbeit)


Das Stück wird auf Deutsch, Englisch, Romanes und Rumänisch sein. 



Simonida Selimovic ist eine feministische Roma Rapperin, Modeberaterin, Buchhalterin, Autorin, Mannequin, Croupière, Schauspielerin und Aktivistin aus Wien. Als kleines Mädchen zieht sie mit ihren Eltern von Serbien nach Österreich. Während sie in Serbien alle Freiheiten genießt, ändert sich das Leben in Wien. Zwischen Tradition und Freiheit bahnt sie sich erfolgreich ihren Weg als Performerin und arbeitet international.

Mihaela Dragan, ist bei ihren Großeltern in einem kleinen Dorf in Rumänien aufgewachsen. Ihre Eltern arbeiteten in den Fabriken der Hafengroßstadt. Erst auf der Schauspielschule wurde sie mit Klischees aufgrund ihrer Ethnie konfrontiert. Heute hat sie ihre eigene Roma-Theatercompany in Bukarest und kämpft für die Rechte der Romafrauen. 

Adrian Ernst, spielt seit 12 Jahren Akkordeon und wuchs auf der Bühne neben den Musikern von „Fanfara Ciocarlia“ auf. Der halb-deutsche Roma-Rumäne, schloß gerade seine Schulausbildung in Berlin ab und spielt  in „Die Ziganiada“ zum ersten Mal auf eine Theaterbühne. Sein Filmdebüt feierte er mit dem Film „Operation Zucker“ 2012.

Slaviša Markovic wollte Landschaftsarchitekt werden und brach aus Serbien auf, um in dem goldenen Westen die Zukunft zu finden. In Berlin fand er einen Pakistaner mit Brittischen Pass, der einen Security-man brauchte, der für 2,50 DM die Stunde die Leute beim Stehlen erwischen sollte. Er arbeitete als Schulmediator als Schauspieler als Schausteller, er eröffnete in Neukölln mit seinem Bruder ein Theater, ein Roma-Theater. Er schloß das Roma-Theater in Neukölln und bekam ein Baby. Auf der Flucht vor dem Theater, landet er immer wieder auf der Bühne. In „Die Ziganiada“ spielt er Alles, außer Biografisches.






 EINTRITT 

Vorverkauf: 16 €, ermäßigt: 10 €
Abendkasse: 18 €, ermäßigt: 12 €



 KARTEN 

Ticket-Vorverkauf: Mo-Fr 16:00 Uhr - 19:00 Uhr
Vorverkaufspreise gelten bis 1 Tag vor der Veranstaltung. Am selben Tag gilt der Abendkassen-Preis.
Abendkasse ab 19:00 Uhr bis Vorstellungsbeginn

Tel 56 82 13 40 oder karten@heimathafen-neukoelln.de



 ONLINE KARTEN 

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 TERMINE 

Freitag, 06.10.2017, 20:00 Uhr   
Samstag, 07.10.2017, 20:00 Uhr   
Freitag, 27.10.2017, 20:00 Uhr   
Samstag, 28.10.2017, 20:00 Uhr   




Ein Dankeschön

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