VOLKSMUND – WO MAN SINGT, LASS DICH RUHIG NIEDER




Es ist wieder so weit: Alle fünf Jahre versammelt der alte Behzad Orman seine Großnichten und -neffen, um ein ausgelassenes Fest mit ihnen zu begehen. Die Cousins und Cousinen leben über halb Deutschland verstreut, sprechen alle möglichen Dialekte und haben auch sonst nur wenig gemein – abgesehen von den (angeblichen) gemeinsamen Wurzeln irgendwo in Anatolien und natürlich dieser lästigen obligatorischen Familienfeier. Doch zwischen Musik, Gesang und Gelage kommt in diesem Jahr alles anders: Behzad Orman hat eine Überraschung bekannt zu geben. Will der alte, kinderlose Großonkel dem verbliebenen Familienclan sein Testament verkünden?

Das Stück „VOLKSMUND. Wo man singt, lass dich ruhig nieder“ wurde über Improvisationen mit den SchauspielerInnen entwickelt, unter Einbeziehung eines vielfältigen Liedguts, das den Begriff „Volkslied“ neu beleuchtet. Wann ist ein Lied ein „Volkslied“? Und wann ist Theater „Volkstheater“?

Volkstheater und Neukölln – das gehörte im Vergnügungsviertel Rixdorf vor den Toren Berlins, das 1911 in „Neukölln“ umbenannt wurde, seit jeher zusammen. „In Rixdorf is Musike“ war nicht nur ein bekannter Schlager, sondern ein Lebensgefühl, das viele Berliner am Wochenende in den Arbeiterbezirk lockte. An diese Tradition des Volkstheaters knüpft der Heimathafen an – und denkt sie weiter: für den Standpunkt des Theaters im Herzen von Neukölln ebenso wie im Rahmen eines größeren Diskurses um Gemeinschaft, Identität und Theater „für das Volk“.

Die Regisseurin Nicole Oder, seit 2008 in der künstlerischen Leitung des Heimathafen Neukölln tätig, setzt in ihrem Team auf kontinuierliche Zusammenarbeit. Mit einem Großteil des Ensembles von „VOLKSMUND“, bestehend aus SchauspielerInnen, SängerInnen und MusikerInnen, verbinden sie bereits frühere Regiearbeiten. Nach „Die große Postparade“, „Haushalte mit Tagespost“, „NK Taxi Driver“ und der Neukölln-Trilogie („Arabboy“, „Sisters“ und „ArabQueen“) ist „VOLKSMUND“ Nicole Oders siebte Produktion am Heimathafen Neukölln.


Von und mit:
Sinem Altan (Sibel – Piano), Sinan Al-Kuri (Timur), Özgür Ersoy (Aydin), Çetin Ipekkaya (Behzad Orman), Fabian Martino (Ufuk “Gino”), Baris Öztürk (die Kellnerin), Mustafa Sarisin (Arif), Sascha Ö. Soydan (Peri), Begüm Tüzemen (Nilay)

Regie:
Nicole Oder

Co-Autorin:
Elisabeth Tropper

Musikalische Leitung:
Sinem Altan

Ausstattung:
Wiebke Meier

Dramaturgie:
Hülya Karci, Elisabeth Tropper

Maske:
Brigitte Schima

Lichtdesign:
Christian Gierden

Ton:
Bastian Essinger

Foto:
Verena Eidel


Volksmund. Wo man singt, lass dich ruhig nieder wird gefördert durch die Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten.

EINTRITT
15 €, ermäßigt 13 €

TICKETS
Tickethotline 030. 61 10 13 13
www.koka36.de

VVK im Heimathafen Neukölln Büro | Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock
Infos 030. 56 82 13 33

VVK ohne Gebühr für ausgewählte Veranstaltungen im Heimathafen
Hugendubel am Hermannplatz | Mo. bis Sa. von 10 bis 20 Uhr
Hugendubel Neukölln Arcaden | Mo. bis Sa. von 10 bis 21 Uhr


 TERMINE 

Sonntag, 20.02.2011, 20:00 Uhr   
Sonntag, 27.03.2011, 20:00 Uhr   
Montag, 28.03.2011, 20:00 Uhr   
Dienstag, 29.03.2011, 20:00 Uhr   
Dienstag, 26.04.2011, 20:00 Uhr   
Mittwoch, 27.04.2011, 20:00 Uhr   
Freitag, 20.05.2011, 20:00 Uhr   
Samstag, 21.05.2011, 20:00 Uhr   
Sonntag, 22.05.2011, 20:00 Uhr   
Sonntag, 19.06.2011, 20:00 Uhr   




Ein Dankeschön

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