SO WAR DAS NICHT


Vom Erzählen und erzählt werden

Ein Bezirk, 25 Menschen, unzählige Geschichten,
Ein Stück über persönliche Zauberwelten, finstere Dämonen und die Macht des Erzählens. Eine Auseinandersetzung mit überlieferten und eigenen Märchen und letztlich mit der Frage, was eigentlich erzählenswert ist.


Er hatte keine Ahnung davon, wo die Grenze verläuft zwischen einem freundlichen gemeinsamen Lachen und dem hämisch fiesen Grinsen, das der Wolf aufsetzt, bevor er Rotkäppchen verschlingt.

Seit Anfang Februar beschäftigt sich die Gruppe unter dem Arbeitstitel "Neuköllner Märchenzyklus" mit Menschen, ihren Geschichten und dem Erzählen. Dabei geht es um Märchen, die seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt überliefert werden – und moderne Märchen, individuelle und private Geschichten von Familie, Schicksal, Liebe, Heimat, Berlin und Neukölln.

Mit einem Mund so rot wie Blut und Haaren so schwarz wie Ebenholz kannst du hierzulande keinen Blumentopf gewinnen.

Die Spieler*innen haben bekannte und unbekannte Märchen gelesen. Sie haben alte Schinken staunend wieder ausgegraben, vermeintlich Wohlbekanntes verzaubert neu entdeckt und Unbekanntes neugierig und verwundert erobert.
In
So war das nicht – Vom Erzählen und erzählt werden beleuchten sie die Beziehungen, Paralellen und Widersprüche zu ihren eigenen Königreichen, verwunschenen Prinzen, düsteren Wäldern und gefährlichen Drachen.
Getrieben von inneren und äußeren Zwängen zu erzählen stellen sich die Spieler*innen immer wieder die Fragen:
Wie war es denn nun?
Wen erzähle ich?
Und wer erzählt mich?

Wenn deine Stiefmutter eifersüchtig auf dich ist, dich mobbt, dich den Haushalt machen lässt, dann geh' bitte zum Jugendamt!



So war das nicht – Vom Erzählen und erzählt werden ist die erste Produktion in der Reihe ÜberLebensElixier der Theatercompagnie Suite42.

suite42
bringt internationale Theater- und andere Künstler für Theaterprojekte zusammen, die sich mit geschichtlichen Knotenpunkten und besonders mit den Auswirkungen von Gewalt und Migration auf Einzelne und Gesellschaften befassen. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Bühnenpräsentation, es wird auch immer ein Kontext aus akademischen und anderen künstlerischen Quellen geschaffen.

Von und mit: Marlon Batiste, Fiona Bewley, Carina Candolfi, Sara Caporali, Hoda El-
Sharkawy, Linda Heberling, Verena Hiltl, Aslihan Inci, Gülnihal Inci, Marie Jancke,
Friederike Knust, Leonie Kolhoff, Titus Laske, Frauke Laufer, Mareike Matz,
Judith Rohleder, Lilith Schollmeyer, Felix Schoppmeyer, Juli Schram, Katja Tschernow,
Marie Villetelle, Claudia Völlings, Melina Wegener, Jonas Ziehfreund und Paul Zybarth
Konzept und Regie: Wiebke Hagemeier, Sarah Verny, Christian Wehmeier
Bühne und Kostüme: Lena Heeschen
Assistenz Bühne und Kostüm: Candela Paniagua
Musik: Jonas Ziehfreund
Grafik: Hoda El Sharkawy, Tobias Kauer
Fotografie: Lucie Boysen


THEATERSCOUTINGS BERLIN
Am 06. Juni nach der Vorstellung
PUBLIKUMSGESPRÄCH MIT DEN KÜNSTLERN


Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.





 EINTRITT 

Vorverkauf: 12 €, ermäßigt: 6-8 € zzgl. VVK-Gebühr
Abendkasse: 12 €, ermäßigt: 6-8 €



 KARTEN 

Tickethotline Koka 36: 030. 61 10 13 13
VVK im Heimathafen Neukölln Büro | Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock
Infos 030. 56 82 13 33

VVK ohne Gebühr für ausgewählte Veranstaltungen im Heimathafen
Hugendubel am Hermannplatz | Mo. bis Sa. von 10 bis 20 Uhr




 TERMINE 

Freitag, 05.06.2015, 20:00 Uhr    Restkarten an der Abendkasse
Samstag, 06.06.2015, 20:00 Uhr   + theaterscoutings-berlin: Publikumsgespräch nach der Vorstellung
Sonntag, 07.06.2015, 18:00 Uhr   




Ein Dankeschön

Ein Dankeschön


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