SCOTT MATTHEW


Gallantry`s Favorite Son

„For some it seems a mistake, for me it's a way of life.“ In dieser Zeile aus dem Song Sweet Kiss In The Afterlife liegt Scott Matthews ganzes Leben. Es läuft über vor Sehnsucht nach einem Zufluchtsort und darin wird gewartet, wenn es sein muss für immer, auf die Liebe, die irgendwann kommen wird.

Aber es schwingt auch ein neuer Unterton mit, den man so von dem schüchternen Mann mit dem langen Bart noch nicht gehört hat. Etwas ist anders an diesem dritten Album: „Ich bin mit mir ins Reine gekommen, und ich gestehe mir meine Kreativität endlich ein“, erklärt Scott Matthew. Er ist selbstbewusster geworden, er hat verstanden, dass er ein Recht auf diesen „way of life“ hat, der sich abseits konservativer Denknormen abspielt. Und dass es an der Zeit ist, ihn auf seine zurückhaltende Weise in die Welt hinaus zu singen.

Er macht Leid zu Lied. Wenn seine Stimme weint, so ist er nicht weinerlich. Wenn seine Lieder klagen, so ist er nicht selbstmitleidig. Er entkleidet sein Inneres, das ist alles. Er lässt die Hörer teilhaben, teilnehmen, Teil werden.

Das hört man nicht nur einzelnen Stücken wie No Place Called Hell an – Matthews ganz persönlichem Protestsong gegen Engstirnigkeit und Intoleranz. „Gallantry's Favorite Son“ ist als Ganzes verspielter, experimenteller und noch breiter gefächert als seine beiden Vorgänger ausgefallen. In No Place Called Hell spielt der einst so zurückhaltende Exil-Australier und Wahl-New Yorker die Mund-Trompete, in anderen Songs tauchen immer wieder Stimmen aus dem Hintergrund auf.



Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr

Eintritt: 25,- Euro (VVK)
TV: Queerbeat

Tickethotline: 030. 61 10 13 13

Spielort: Saal

Aufführungstermine:
Donnerstag, 02. Juni > 21:00 Uhr


 TERMINE 

Donnerstag, 02.06.2011, 21:00 Uhr   




Ein Dankeschön

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