LAND OHNE WORTE


von Dea Loher - Wiederaufnahme der Inszenierung »Land Without Words«
mit neuer Besetzung, in deutscher Sprache.

Im Angesicht des Krieges wird Kunst bedeutungslos. Willkürliche Zerstörung von Leben lässt sich nicht in Worten beschreiben. Das eigene Leben weit weg vom Krieg erscheint im Gegensatz dazu falsch.
Man muß es trotzdem alles sehen, es wissen, man muß es erzählen und man muß das eigene Glück genießen. In dieser Überzeugung schrieb Dea Loher doch diesen Text, der in der gleichen Überzeugung inszeniert wurde.
Nicht zynisch, aber an den eigenen Mechanismen interessiert, untersucht eine Frau Entwicklung, Sinn und Potential der Kunst. Und dabei, wie eine westliche Künstlerin auf Reise im Kriegsgebiet nach echten Erfahrungen sucht, die in abstrakter Kunst Ausdruck finden, die wiederum dem Betrachter eine konkrete Erfahrung ermöglicht. Aber in der nahöstlichen Stadt K. angekommen, werden die krassen Erfahrungen so abstrakt dass sie keine künstlerische, sondern nur lebendige, reale Auseinandersetzung damit zulassen.
Diese Inszenierung entstand in Edinburgh und London und ist international getourt. Wir nehmen die Arbeit in diesem Frühjahr in neuer Besetzung und auf Deutsch wieder auf, weil es in der gegenwärtigen Weltlage ausdrückt, was wir anders nicht besser sagen könnten.



Inszenierung »Land Without Words«, Festival Premières Strasbourg, June 2010
Foto: Alexandre Schlub


Inszenierung: Lydia Ziemke / Spiel: Lucie Zelger / Ton & Komposition: Owen Lasch / Bühne & Kostüme: Claire Schirck

Spielort: KMS 145: Karl-Marx-Straße 145, 12043 Berlin

 EINTRITT 

Abendkasse: 8 €, ermäßigt: 5 €


 KARTEN 

Kartenreservierung im Heimathafen Neukölln Büro | Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock
Infos 030. 56 82 13 33





 TERMINE 

Freitag, 27.03.2015, 20:00 Uhr   
Samstag, 28.03.2015, 20:00 Uhr   
Sonntag, 29.03.2015, 18:00 Uhr   




Ein Dankeschön

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