JOSHUA RADIN


Support: Cary Brothers

Joshua Radin macht es sich ganz einfach: Wenn ihm etwas einfällt, nimmt er die Gitarre in die Hand und singt sich die Seele aus dem Leib. Das ist auch auf dem neuen Album „Onward & Sideways“ des Amerikaners, das eben in seiner Heimat auf den Markt kam, nicht anders. Er hat immer versucht, seinen eigenen Weg zu finden sich auszudrücken. Weil er aber aus einer glücklichen Familie kam, keine Sorgen und Nöte durchlitten hatte, gar nichts, fiel ihm das eher schwer. Eines Tages aber wurde ihm klar: „Das Ehrlichste, was ich machen kann, ist, mit meiner Gitarre und meiner Stimme auf die Bühne gehen und für andere Menschen singen.“ Einfache Geschichten erzählen, schöne Melodien schreiben, tolle Harmonien zu bilden. Und das alles mit einem Satz, einer musikalischen Phrase brechen. Das ist Radins große Kunst. Hilfreich war sicherlich auch, dass er in einem Haus voller Motown-, Stax- und Beatles-Platten aufwuchs, in dem Songwriter aus den frühen Siebzigern wie Paul Simon, Cat Stevens und James Taylor gehört wurden und wo Bob Dylan hoch geschätzt wurde. Charakteristisch aber auch sein freundlicher Humor, der von Woody Allen abgeschaut sein könnte, rutschte er nicht hin und wieder so ins schwarze ab. Joshua Radin gehört zu den beliebtesten Komponisten für amerikanische Serien, nicht zuletzt, weil er aus dem Stegreif in der Lage ist, süße Melodien zu schreiben. Den Produzenten scheint aber die ironische Brechung entgangen zu sein, die hinter diesen Songs lauert – oder sie wollen es eben genau so. Im Mai kommt Joshua Radin nach Deutschand, um seine neuen Songs bei zwei exklusiven Shows live zu präsentieren.

Mit seinem eigens als „Whisper Rock“ betitelten Genre hat Joshua Radin sich zum Lieblingssänger zahlreicher amerikanischer Serienproduzenten und Filmregisseure entwickelt. Angefangen hat das mit dem Song „Winter“, den sein Freund, Regisseur und Schauspieler Zack Braff 2004 in seiner Serie Scrubs spielte. Es folgten musikalische Auftritte in Serienhits wie Grey’s Anatomy, Brothers and Sisters oder One Tree Hill sowie in verschiedenen Filmen (u. a. Zach Braffs „The Last Kiss“). Zudem tourte Radin bereits unter anderem mit Tori Amos und Sheryl Crow. All das erreichte er mit minimalistischen Mitteln: Seiner Gitarre und seinen begnadeten Stimme. Ließe sich grob als amerikanischer Folk betiteln - fast. Die Vergleiche reichen von Simon and Garfunkel - nicht ganz zu unrecht - bis Nick Drake - ebenfalls mit einiger Berechtigung.

 EINTRITT 

Vorverkauf: 25 € zzgl. VVK-Gebühr



 KARTEN 


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 TERMINE 

Montag, 04.05.2015, 21:00 Uhr   




Ein Dankeschön

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