BOHREN & DER CLUB OF GORE (Support: JULIA HOLTER)


Im Rahmen des alljährlichen PUSCHENFEST der Konzertagentur Puschen spielen BOHREN & DER CLUB OF GORE eins ihren seltenen Berliner Konzerte. 1988 eigentlich als Metalband in Mülheim an der Ruhr gegründet, haben sie inzwischen acht Album veröffentlicht und sind im Laufe der Jahre zur langsamsten Band Deutschlands mutiert. Sie spielen einen einzigartigen minimalistischen instrumentalen Mix aus Jazz, Doom Metal und Ambient, der über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt geworden ist.

Als Instrumente kommen E-Bass beziehungsweise Kontrabass, Tenorsaxophon, Klavier, Rhodes-Piano oder Vibraphon und mit Besen gespieltes Schlagzeug zum Einsatz. Die überwiegend instrumentalen Stücke sind geprägt durch abwechslungsarme, minimalistische Langsamkeit und meditative, sphärische Stimmungen. Auf ihrer Website beschreibt die Band ihren Stil als „doom ridden jazz music“.[1] Spätestens auf der Doppel-CD Midnight Radio waren alle Metal-Anklänge aus der Musik verschwunden. Geblieben ist die getragene, oftmals düstere Atmosphäre, die ihnen auch von verschiedener Seite die Genre-Bezeichnung „Horror-Jazz“ einbrachte. Selbstironisch und in Bezug auf denManowar-Liedtext „Other bands play, Manowar kill“ sagte Morten Gass 2003 über die Band: „Other bands play, Bohren bore!“





Als Support-Act freuen wir uns auf JULIA HOLTER:

Das California Institute of Arts in LA ist eine berüchtigte Anti-Pop-Schule: Neben den postmodernen Eigenbrötlern John Maus und Ariel Pink hat hier auch Julia Holter Komposition studiert. Die 28-jährige Amerikanerin hat 2011 mit ihrem Debut-Album »Tragedy« ein Euripides- Drama vertont, das nach Träumen im Wachzustand klang. In ihrem Wohnzimmer schichtete sie Synthesizer, Field Recordings, spröden Gesang und Beats zu einem dichten Soundgewebe zusammen, das direkt an die Arbeit von Laurie Anderson anschloss. Mit ihrem aktuellen Album »Ekstasis« schaffte Holter nun ihren internationalen Durchbruch. Mit souveräner Leichtigkeit bewegt sie sich zwischen den Zeiten, 80er Synthie-Sounds und Vocoder-Effekte treffen auf Cembalo und Harmonium-Drones. Hinter den teilweise wunderschönen Oberflächen erschließen sich detaillierte und unerwartete Sound-Architekturen, die immer wieder ekstatisch aufscheinen. Live wird Julia Holter mit einer fünfköpfigen Band auch Songs aus ihrem neuen, für Herbst geplanten Album spielen.


 TERMINE 

Freitag, 02.08.2013, 21:00 Uhr   




Ein Dankeschön

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