ALS WENN MAN EIN DACHS WÄR IN SEINEM BAU


Nach einem Hörspiel von Gerhard Polt

Amalie statt Karl Marx. Gulaschsuppe statt Currywurst. Bayern statt Berlin. Das frühe Hörspiel von Gerhard Polt über die Entmietung der Schwabinger Amalienstraße in den 70er Jahren als Live Spektakel im Neukölln der Gegenwart.

In einem leergekündigten Haus treffen die letzten Mieter aufeinander. Kneipengänger, Politiker und Kriegerwitwen und auch der »Herr Tschabobo aus Tschurangrati« kommen hier zu Wort und wundern sich über die Gentrifizierung in München, die damals noch nicht so hieß.
Teuflische Immobilienspekulanten, die aus einem charakteristischen Wohnviertel gesichtslose Immobilienobjekte machen flüstern uns ihre schonungslosen Ansichten über den bösen Parasiten Mieter und am Ende, ja am Ende triffts natürlich auch den Wirt.

Zusammen mit dem Musiker Okin Cznupolowsky, der ein Stück modernes München repräsentiert, wird Polts Text 40 Jahre später und 600 km weiter nördlich erstmals als szenische Lesung auf die Bühne gebracht. In Berlin Neukölln, das seit einigen Jahren selbst Schauplatz rasanter Umgestaltung ist, werden Geschichten von Sanierern, Bewahrern und Protestlern erzählt. Denn die Fragen sind die gleichen geblieben. Und ebenso der Mensch.

“Aha man soll also verschwinden – ä – man soll sich vertrollen – ja – ich verstehe das – aber leider geht das nicht so leicht – weil man ist ja immer noch da – nicht wahr”

mit Okin Cznupolowsky, Salome Dastmalchi, Theresa Hanich und Jakob Schreier

Einrichtung: Eva Schuderer
Musik: Okin Cznupolowsky



Foto: Milan Benak

EINTRITT 
12 €, ermäßigt 8 €


TICKETS
Tickethotline 030. 61 10 13 13

VVK im Heimathafen Neukölln Büro | Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock
Infos 030. 56 82 13 33

VVK ohne Gebühr für ausgewählte Veranstaltungen im Heimathafen
Hugendubel am Hermannplatz | Mo. bis Sa. von 10 bis 20 Uhr

 KARTEN 

 TERMINE 

Donnerstag, 01.11.2012, 19:30 Uhr   
Freitag, 02.11.2012, 19:30 Uhr   
Samstag, 03.11.2012, 19:30 Uhr   




Ein Dankeschön

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