Kompass stellen,
Segel setzen,
Kurs auf Neukölln.

Denn was wir machen, das machen wir für alle — die ganze Stadt, insbesondere unseren Bezirk und alle, die hier leben. Der Heimathafen Neukölln ist ein vielfältiger Kulturraum für Unterhaltung und kritische Debatten. Und somit ein Hafen für alle. Wir begreifen Neukölln als Untersuchungsraum, Schauplatz und Bühne, die wir mit unterschiedlichsten Formaten bespielen. Abseits der großen Häuser der Stadt spiegelt der Heimathafen die ihn umgebende Realität — als Reaktion auf die sich ständig verändernde Vielfalt aus Farben, Stilen, Genres, Milieus und Kulturen. Produktionen und Gastspiele aus der gesamten Welt und der lokalen freien Szene finden bei uns eine Heimat. Seit 2009 bieten wir unter den vier Säulen Amüsemang, Musik, Tacheles und Theater eine Bühne für viele und vieles — Konzerte, Schauspiel, Diskurs und Performances.


Wir sind ein Teil von die vielen


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Foto: Verena Eidel

Mit:
Alexander Ebeert (Schauspiel)
Robert Nickisch (Schauspiel)

Konzept, Text und Regie:
Inka Löwendorf
Text und Musik:
Daniel Baumann

Ausstattung, Dramaturgie und Produktionsleitung:
Julia von Schacky
Regieassistenz:
Tim Jakob
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Tobias Stilz
Filmdokumentation:
Jakob Wehrmann
Grafik:
Verena Eidel
Technik:
Tobias Bischoff

Der Morphinist

Ein sachlicher Bericht über das Glück

Hier Tickets kaufen

Premiere am 21.9.2019
19:30 Uhr im Studio

Weitere Termine: 27.9. und 28.9.

Eine kleine Geschichte über das große Wort »Glück« – frei nach Hans Fallada. Wir machen uns alle immerzu und gemeinsam auf die Suche nach dem Glück – und während wir es jagen, jagt es uns. Aber was ist das Glück? Wo finden wir es? Merken wir es, wenn wir es haben? Wo versteckt es sich am ehesten? Der Ich-Erzähler in Falladas Kurzgeschichten »Ein sachlicher Bericht über das Glück, ein Morphinist zu sein« irrt mit seinem Freund Wolf auf der Suche nach Morphium durch Berlin. Sie begegnen dem Bösen in verschiedener Gestalt und sind doch nur auf der Suche nach dem Glück. Ausgehend vom Alexanderplatz suchen die beiden Süchtigen zuerst den Westen, dann den Osten der Stadt ab – voller Sehnsucht nach ihrem Stoff, »Benzin, wie wir das Gift unter uns nannten«.

Hans Fallada selbst lebte viele Leben – als Trinker, Morphinist, Gefängnisinsasse, als liebevoller Familienvater und manischer Schreiber. So beeindruckend offen und suggestiv wie in keinem anderen literarischen Text erzählt Fallada von den Zwängen eines Morphinisten, von der Euphorie des Rausches und dem Desaster danach.

Mit:
Alexander Ebeert (Schauspiel)
Robert Nickisch (Schauspiel)

Konzept, Text und Regie:
Inka Löwendorf
Text und Musik:
Daniel Baumann

Ausstattung, Dramaturgie und Produktionsleitung:
Julia von Schacky
Regieassistenz:
Tim Jakob
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Tobias Stilz
Filmdokumentation:
Jakob Wehrmann
Grafik:
Verena Eidel
Technik:
Tobias Bischoff

Foto: Spreeagenten

Mit:
Sonja Kessner (Schauspiel)
Anna Langner (Sopran)

Junges Ensemble: Lea Böhm, Elli (Liam) Drews, Mounir El-mohamad, Denise Priegnitz, Emelie Stein, Rudi Stein, Jardel Tibusseck

Orchester: Josephin Berger, Cornelius Bernitzky, Gabriela van Dijk, Jonas Fink, Yves Hachenberger, Anne Hänisch, Luise Homann, Sophie Irmer, Hanna Ittner, Rebecca Meisel, Sophie Oberschmidt , Leon Pester, Adrian Petersen, Lukas Postulka, Tobias Ronneberg, Florian Schumann, Birte Tröger, Emeli Tröger, Therese Wegerich, Nele Wolf, Olga Yanchuk

Konzept, Text und Regie:
Susanne Chrudina
Komposition und Musikalische Leitung:
Daniela Lunelli aka Munsha
Orchesterleitung:
Till Schwabenbauer
Ausstattung:
Stefan Oppenländer
Dramaturgie:
Sabine Salzmann
Produktionsleitung und Regieassistenz:
Chris Wohlrab
Musikwissenschaftliche Mitarbeit und Dirigat:
Gabriela van Dijk
Pädagogische Begleitung:
Jördis Gierig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Nora Gores
Filmdokumentation:
Branka Pavlović
Grafik:
Ulrich Kochinke
Hospitanz Technik:
Tjark Lasch

Eine Produktion der spreeagenten in Kooperation mit der Ernst-Haeckel-Schule Berlin-Hellersdorf, dem Jugendorchester der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg, dem Jugendkammerorchester Berlin e.V. und TATWERK | Performative Forschung.

Gefördert durch den HAUPTSTADTKULTURFONDS und aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. Wir danken dem »Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.« für die finanzielle Unterstützung, dem Staatlichen Museum und Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und dem Theaterhaus Mitte.

Medienpartner ist die taz. die tageszeitung.

Mädchenorchester

Musiktheater mit klassischer und elektronischer Musik nach Erinnerungen der Mitglieder des Frauenorchesters Auschwitz

Hier Tickets kaufen

Premiere am 29.8.2019
19:00 Uhr im Saal

Weitere Termine: 30.8., 19.9. und 20.9.
(jeweils mit Gesprächsrunden im Anschluss)

Das Räderwerk der Vernichtungsmaschinerie Auschwitz dreht sich – begleitet von Orchestermusik. Musizieren auf Befehl, musikalische Zwangsarbeit. Weibliche Häftlinge sehen unvorstellbares Grauen und müssen dazu aufspielen. Die Musik erfüllt Funktionen: Sie ist Ausdruck der Macht der Nationalsozialisten, sie koordiniert und rhythmisiert Arbeit, sie beruhigt und quält, sie dient der Unterhaltung und Entspannung der SS-Offiziere. Die Frauen spielen um ihr Leben.

Ein Ensemble aus Schauspieler*innen, Sänger*innen, jungen Darsteller*innen und Orchestermusiker*innen wird zum Klangkörper der Erinnerungen von Zeitzeuginnen des Frauenorchesters von Auschwitz. Es entsteht ein grenzüberschreitender Dialog zwischen Text und Musik; klassischem Repertoire und elektronischer Neukomposition; zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu den Fragen »Wie kann man überleben?« und »Was bedeutet mir meine Kunst?«

Mit:
Sonja Kessner (Schauspiel)
Anna Langner (Sopran)

Junges Ensemble: Lea Böhm, Elli (Liam) Drews, Mounir El-mohamad, Denise Priegnitz, Emelie Stein, Rudi Stein, Jardel Tibusseck

Orchester: Josephin Berger, Cornelius Bernitzky, Gabriela van Dijk, Jonas Fink, Yves Hachenberger, Anne Hänisch, Luise Homann, Sophie Irmer, Hanna Ittner, Rebecca Meisel, Sophie Oberschmidt , Leon Pester, Adrian Petersen, Lukas Postulka, Tobias Ronneberg, Florian Schumann, Birte Tröger, Emeli Tröger, Therese Wegerich, Nele Wolf, Olga Yanchuk

Konzept, Text und Regie:
Susanne Chrudina
Komposition und Musikalische Leitung:
Daniela Lunelli aka Munsha
Orchesterleitung:
Till Schwabenbauer
Ausstattung:
Stefan Oppenländer
Dramaturgie:
Sabine Salzmann
Produktionsleitung und Regieassistenz:
Chris Wohlrab
Musikwissenschaftliche Mitarbeit und Dirigat:
Gabriela van Dijk
Pädagogische Begleitung:
Jördis Gierig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Nora Gores
Filmdokumentation:
Branka Pavlović
Grafik:
Ulrich Kochinke
Hospitanz Technik:
Tjark Lasch

Eine Produktion der spreeagenten in Kooperation mit der Ernst-Haeckel-Schule Berlin-Hellersdorf, dem Jugendorchester der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg, dem Jugendkammerorchester Berlin e.V. und TATWERK | Performative Forschung.

Gefördert durch den HAUPTSTADTKULTURFONDS und aus Mitteln des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. Wir danken dem »Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.« für die finanzielle Unterstützung, dem Staatlichen Museum und Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und dem Theaterhaus Mitte.

Medienpartner ist die taz. die tageszeitung.